01.02.2015

Heimspiel am 01.02.2015 gegen HSG Isar/Mitte 
15:17 (9:7)

Nach zweiwöchiger Spielpause empfingen wir am Sonntagnachmittag die HSG-lerinnen von Isar-Mitte. Durch mehrere Krankheitsfälle stark geschwächt, waren wir froh, dass sich insgesamt 4 C-Jugendliche bereit erklärt hatten, uns auszuhelfen, damit wir überhaupt eine Mannschaft zusammen bekamen. Das waren keine optimalen Bedingungen für den Gegner auf Augenhöhe, den wir im Hinspiel nur mit viel Leidenschaft und Glück mit einem Tor besiegt hatten.

Ziemlich ausgeglichen begann das Spiel. Die Führung wechselte in den ersten Minuten hin und her. Doch nach und nach kamen wir mit der sehr offensiven 3-2-1 Abwehr der HSG-lerinnen besser zu recht. Ebenso stabilisierten wir unsere eigene Abwehrleistung. Standen kompakter, versuchten körperbetont gegen die körperlich überlegenen Gäste zu agieren. So eroberten wir diverse Bälle in der Abwehr. Durch schöne Paraden von Annika im Tor stieg unser Selbstvertrauen. Besonders durch schnelle Gegenstöße konnten wir den 2:3 Rückstand bis Mitte der 1. Hälfte in eine 7:3 Führung wandeln. Da die angeschlagenen Spielerinnen alle nach und nach eine Pause benötigten, wechselten wir munter durch. Dadurch verloren wir etwas unsere Linie. Das konnte das Gäste Team bis zur Pause ausnutzen und sie verkürzten wieder auf 2 Tore.

In der Halbzeit sammelten wir erstmal wieder Kräfte und nahmen uns vor, mit viel Laufbereitschaft die Gäste unter Druck zu setzen. In der Abwehr wollten wir weiter so gut es geht körperlich dagegen halten. Das gelang zunächst sehr gut. Die Mädels aus Freising und Umgebung fanden in den ersten Minuten überhaupt keine Lücke in unserer Abwehr bzw. scheiterten an Annika im Tor. Nachdem die ersten Gegenstoß Pässe alle keine Abnehmer fanden, wurde unsere stärkste Waffe langsam besser. So konnten wir uns wieder mit 4 Toren absetzen (11:7  bzw. 12:8). Doch dann forderten die intensive Spielweise und die Krankheit ihren Tribut. Im Angriff bewegten wir uns zu wenig gegen die immer offensivere Gäste-Abwehr. Zudem waren unsere Würfe nicht mehr so präzise bzw. die Gäste-Torhüterin steigerte sich. Da wir auch in der Abwehr fast gar nicht mehr körperlich dagegen halten konnten, zudem die Absprache nicht mehr vorhanden war, legten die Gäste einen 6 Tore-Lauf hin. So stand es 12:14. Mit letzter Kraft und viel Durchsetzungsvermögen insbesondere von Nathalie im Rückraum versuchten wir uns noch mal dagegen zu stemmen und verkürzten auf 1 Tor (13:14, 15:16). Doch der Ausgleichstreffer sollte trotz Überzahl in der letzten Minute nicht mehr fallen. Die Wesslinger Mädels waren körperlich fix und fertig und enttäuscht, dass der mögliche Sieg bzw. Punktgewinn nicht gelungen war. Willensmäßig müssen sie sich aber überhaupt keine Vorwürfe machen.

Es spielten: Annika (im Tor), Henrike, Leni, Anna Lena (1/1), Luisa, Tine (3/1), Luzi, Nathalie (9), Maja (2), Toni, Hannah

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