03.12.2016

SC Weßling – TSV Peißenberg

19:9  (9:7)

Nach der Niederlage in der Vorwoche, waren die Weßlinger Mädels gewillt Wiedergutmachung zu leisten. Im Heimspiel ging es gegen die nur einen Verlustpunkt mehr habenden Peißenbergerinnen. Die Weßlingerinnen kamen gut ins Spiel. Die Abwehr stand gut und arbeitete konzentriert und körperbetont. Das Umschaltspiel klappte auch gut und im Angriff war viel Bewegung. Das spiegelte auch der Spielstand schnell wieder. Über 2:0, 4:1, 7:2 setzten wir uns vermeintlich beruhigend ab. Doch dann kam der übliche Weßlinger Schlendrian. Selbst die besten Torchancen wurden ausgelassen, zunehmend nahmen wir uns unvorbereitete Würfe, die ebenfalls nicht erfolgreich waren. In der Abwehr agierte man immer wieder zu nachlässig, so konnten die Gäste Tor für Tor aufholen. Teilweise verlor man in der Abwehr komplett die Zuordnung, so dass die Peißenbergerinnen kurz vor der Pause sogar den Anschlusstreffer zum 8:7 erzielen. Durch einen Gegenstoßtreffer – 3 Sekunden vor dem Pausenpfiff – von Luisa, konnten wir aber nochmal gegenhalten und die Führung auf 2 Tore ausbauen und unsere Nerven somit etwas beruhigen.

In der Halbzeit wurde ein klare Spielweise mit viel Zug zum Tor, wieder schnelleres Umschaltspiel und vor allem ein vernünftige, körper- und ballbetonte Abwehr eingefordert. Auch die schwache Chancenverwertung wurde angemahnt. All das nahmen sich die Mädels zu Herzen und setzten fast alles sehr gut um. Die Abwehr agierte viel konzentrierter. Somit wurden viele Bälle herausgespielt. Da wir auch die Gegenstöße wesentlich konsequenter liefen, kamen wir zu einigen leichten Toren und konnten unsere Führung wieder ausbauen. Die ganze Mannschaft spielte viel engagierter und strahlte deutlich mehr Selbstvertrauen aus. So wurden auch ausgelassene Chancen eher mal mit einem Lächeln weggesteckt. Spielerisch legten wir im Angriff auch wieder merklich zu. Teils durch Einzelaktionen, teils durch schön herausgespielte Varianten kamen wir zu Torerfolgen. Nachdem unsere Abwehr weiterhin sehr konzentriert agierte und Vroni im Tor eine Parade nach der anderen zeigte – u.a. auch die beiden 7-Meter hielt – ließen wir die Peißenbergerinnen nicht mehr ins Spiel kommen. Erst kurz vor Schluss gelang den Gästen noch zwei Treffer in der 2. Halbzeit, ansonsten war für sie nichts mehr zu holen.

So endete das Spiel nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte schließlich deutlich mit 19:9. Beinahe wäre uns auch das Kunststück geglückt, dass alle Feldspieler ein Tor erzielen konnten. Aber immerhin konnten wir 8 Torschützen verzeichnen. Bei einer deutlich besseren Chancenverwertung (nur 42%) wäre auch noch mehr drin gewesen.

So kommt es am nächsten Samstag noch zu einem spannenden letzten Vorrundenspiel in Forstenried um die Tabellenführung.

Es spielten: Vroni (im Tor), Hannah Schn. (3), Anna (6), Sonja (1), Luzi (1), Lilli (2), Maja, Carolin (2), Luisa (3/1), Paulina, Sandra (1)

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