15.11.2015

Heimspiel am 15.11.2015 gegen SG Kempten-Kottern 
18:25 (8:12)

Am vergangenen Sonntag war der Tabellenzweite aus dem Allgäu bei uns (bzw. in Alling) zu Gast. Ca. 8 Mannschaften sind heuer in der ÜBOL fast auf Augenhöhe. Nur 3-4 Punkte liegen zwischen dem 1. und dem 8. Tabellenplatz. Die Mädels aus Kempten hatten einen schwachen Saisonauftakt, konnten aber die letzten 4 Spiele in Folge gewinnen. Dementsprechend machten wir uns für einen weiteren heißen Fight bereit und erwarteten ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Einstellung und Tagesform entscheidet.

So begann auch das Spiel. Bis Mitte der ersten Halbzeit wechselte die Führung wiederholt, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen (6:6). Die Gäste hatten ihre Angriffsstärken besonders auf der linken Angriffsseite. Die Außen- wie die Halbangreiferin bekamen wir einfach nicht in den Griff. Ob mit defensiver oder offensiver Deckungsvarianten – wir waren oft ein Schritt zu langsam und körperlich nicht aktiv genug. Überhaupt wirkten wir über weite Strecken lethargisch. Die Absprachen fanden in der Abwehr zu selten statt, der Wille auch noch den letzten Schritt zu gehen und körperlich sich reinzuhängen, war nicht durchgängig zu erkennen. Im Angriff probierten wir viele Dinge und kamen auch zu einigen Toren. Als sich jedoch abzeichnete, dass Nathalie am heutigen Tag kein passendes Zielwasser getrunken hatte, erstarrte teils der ganze Angriff. Zu wenig Bewegung, zu drucklos agierten wir mit zunehmender Spieldauer. Manche „Notwürfe“ wurden genommen. So konnten sich die Allgäuer Mädels bis zur Pause auf 4 Tore absetzen (6:9, 8:12).

Dort sprachen wir die Fehler an und appellierten an das Weßlinger Kämpferherz. Auch wenn der Wille etwas zu ändern zu spüren war, blieb vieles Stückwerk. Die Abwehr agierte nicht im Verbund. Wir kassierten auch zu viele einfache Tore, das zehrte an der Moral. So konnten wir auch viel zu wenige Gegenstöße laufen. Die Laufwege in der 2. Welle und teils im Angriffspiel stimmten nicht. So bauten die Gäste schon bald nach Wiederbeginn die Führung auf 6-7 Tore aus (10:16, 12:19). Einzig Janine und auch Anni wehrten sich mit all ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, um die Niederlage einigermaßen in Grenzen zu halten. So endete das Spiel – welches wir auf Augenhöhe erwartet hatten – mit einer deutlichen 18:25 Niederlage. Gegen die Spielgemeinschaft darf man ohne jeden Zweifel verlieren, da es sich um eine spielstarke, homogene Mannschaft handelt. Aber sich so eine deutliche Abfuhr einzuhandeln, ist unnötig. Vielleicht ist es ein Aufrüttler zur Rechten Zeit, um die Trainings- wie Spielbeteiligung/Einstellung für die letzten zwei schweren Hinrundenspiele zu erhöhen. Obwohl sich für diese Woche schon wieder viele Absagen abzeichnen.

Es spielten: Maja (im Tor), Henrike (2), Hannah, Leni, Anni (4), Maja, Luisa (1), Nathalie (4/1), Toni, Janine (7)

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