18.02.2017

SC Weßling – TV Immenstadt
20:13 (9:9)

Ohne die erkrankte Luzi, dafür mit paar angeschlagenen Spielerinnen bestritten wir das Heimspiel gegen den TV Immenstadt. Der Anfang war recht vielversprechend. Die Abwehr stand recht gut. Das Zusammenspiel mit Keeperin Vroni war erfolgreich. Auch das Umschalten in den Gegenstoß klappte zunächst wie gewohnt. So gingen wir gleich in Führung und gaben die zunächst auch nicht ab (2:1, 5:1). Doch je länger das Spiel dauerte, desto schwerer taten wir uns mit dem Tore werfen. Gegen die weit einrückende 6:0 – Gäste Abwehr versuchten wir es erst zu oft durch die Mitte, dann scheiterten wir viel zu oft von den komplett freistehenden Außenpositionen. Das Ganze führte nicht gerade zu einem ruhigen Spielaufbau. Dementsprechend häuften sich nun auch noch die technischen Fehler. Aufgrund Kraftmangel mußten wir viele Wechsel durchführen. U.a. deshalb verlor unsere Abwehr auch öfters die Übersicht gegen die dynamisch agierenden Gästespielerinnen. Die Mädels agierten wiederholt zu kraft- und körperlos und ließen nun Paulina im Tor alleine. Dementsprechend verkürzten die Allgäuerinnen den Rückstand (6:5, 7:7) und gingen beim 8:9 sogar in Führung. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang uns zumindest noch der Ausgleich.

In der Pause wurden die Mädels aufgebaut und aufgerüttelt. Sie sollten in den 2. Hälfte den Handball spielen den sie können und wieder mit einer anderen Körperspannung auftreten. Und das gelang den Mädels beeindruckend. Über Gegenstöße kamen wir nach Wiederbeginn zu schnellen Toren. Selbst zwei 2-Minutenstrafen kurz hintereinander gegen Henrike überstanden wir nicht nur schadlos, sondern warfen sogar 2 Tore in Unterzahl. So gelang uns das Kunststück 6 Tore in Folge zu werfen (15:9). Die Abwehr wehrte sich auch deutlich entschlossener gegen die starke Rückraum-Achse der Gäste und bekam auch die Kreisläuferin besser in den Griff. Die Gegenstöße wurden nun konsequent gelaufen. Auch wenn nicht alle Bälle ankamen oder auch nicht gespielt wurden, fanden wir unser Selbstvertrauen wieder. So wurde unser Angriffsspiel auch wieder besser. Leider blieb die Trefferquote über s ganze Spiel sehr schwach (47%), aber dank der guten Abwehr mit Vroni und Paulina im Tor konnten wir die Führung immer weiter ausbauen. Henrike schaffte es auch ihre gute Abwehrleistung ohne die 3. Zeitstrafe bis zum Spielende abzuliefern. So gewannen wir nach einer klaren Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit doch noch klar mit 20:13.

So geht es nun in die zweiwöchige spielfreie Faschingszeit, bevor es zum Spitzenspiel gegen den SV München-Laim kommt.

Es spielten: Vroni und Paulina (im Tor), Henrike, Hannah (5), Anna (6/1), Carolin (2/1), Maja, Ina (1), Sofie, Luisa (4/1), Sandra (2)

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