Berichte von der Qualifikationsrunde

  1. Quali-Runde der weibl. B-Jugend zur ÜBOL Durch viele zeitgleich stattfindende schulische und andere Veranstaltungen, standen nur noch 7 reguläre B-Jugendspielerinnen für das 1. Quali-Turnier in Peißenberg zur Verfügung. Erfreulicherweise halfen Maja, Janine und Enya, die bereits in der A-Jugend mitspielen, aus. Erster Gegner war der TSV Karlsfeld. Zu zaghaftes Abwehrverhalten war der Hauptgrund für unseren schwachen Start ins Turnier (0:3; 1:5). Im Angriff spielten wir gar nicht schlecht, aber unserer Chancenverwertung war zunächst mangelhaft. Doch nach 10 Minuten kamen wir besser ins Spiel. Die Abwehr war besser organisiert, wir griffen dort einige Bälle ab und kamen über Gegenstöße zu Toren. Auch im Positionsangriff waren wir nun erfolgreich und schafften somit bis zur Pause den Ausgleich (5:5). Auch zu Beginn der 2. Hälfte stimmte die Abstimmung im Angriff und Abwehr (7:7). Doch dann kam ein Bruch in unser Spiel: vorne wollten die Bälle nicht mehr ins Tor und unser Rückzugsverhalten war in dieser Phase schwach. So konnten die Karlsfelderinnen wieder davon ziehen (7:11). Diverse Umstellungen brachten keine Besserung, so dass das Spiel schließlich deutlich zu hoch gegen den späteren Turniersieger mit 9:15 verloren ging. Zweiter Gegner waren die Mädels vom TSV Weilheim. Mit ihrer sehr offensiven Abwehr kamen wir zunächst recht gut zurecht. Durch viel Bewegung mit und ohne Ball kamen wir zu Torerfolgen. Da aber unsere Abwehr wieder Zuordnungsprobleme hatten, konnten wir uns nicht absetzen (2:2, 3:3, 5:5) Durch eine kurze unkonzentrierte Phase mit diversen Abspielfehlern vor der Halbzeitpause gerieten wir mit 5:7 in Rückstand. In der kurzen Pause forderten wir mehr Konzentration, eine hohe Laufbereitschaft und viel Zug zum Tor. Mit dem Anpfiff setzten das die Mädels prima um. Mit der schnellen Mitte erzielten wir gleich den Anschlusstreffer. Tor um Tor warfen wir und Weilheim hatte nicht mehr viel dagegen zu setzen – auch weil unsere Abwehr deutlich besser agierte! So wurde die 2. Hälfte eine klare Angelegenheit für uns und wir gewannen schließlich deutlich mit 14:8. Nach 2-stündiger Pause (!) traten wir im letzten Turnierspiel gegen den Gastgeber aus Peißenberg an. Diese hatten leider großes Verletzungspech, so dass sie nur noch zu 7. antreten konnten. Doch auch die Weßlingerinnen kamen schon recht müde daher. So entwickelte sich eine wenig schöne, mit vielen technischen Fehlern gespickte Partie. Da die Peißenbergerinnen sehr lange Angriffe ausspielten, agierten wir im Umschaltspiel viel zu hektisch. Reihenweise gingen Bälle verloren. So kehrte keine Ruhe in unser Spiel ein und überraschenderweise konnten die Gastgeberinnen das torarme Spiel bis kurz vor der Pause offen halten (1:2, 2:3). Bis zur Ende der ersten Hälfte konnten wir unsere Führung immerhin auf 2:5 ausbauen. Für die letzten 15 Spielminuten wollten wir noch mal konzentrierter agieren und die 6:0 Abwehr der Peißenbergerinnen besser ausspielen. Das klappte auch zunächst besser. Schöne Rückraumwürfe und clevere Anspiele auf die freistehenden Außen waren öfters von Erfolg gekrönt. Doch insgesamt blieb die Chancenverwertung in diesem Spiel schwach. Wir hatten die gegnerische Torhüterin regelrecht warm geworfen. Unsere Abwehr stand aber recht gut, kämpfte viel und schaffte das Kunststück bis kurz vor Spielende ohne weiteren Gegentreffer zu bleiben. 1 Minute vor Schluss fiel dann doch noch der 3. Treffer für die Gastgeberinnen. Ungefährdet, wenn auch nicht schön, gewannen wir schließlich mit 3:10. Somit sind wir Turnierzweiter geworden und haben uns für die 2. Quali Runde im Mai qualifiziert: Es spielten: Maja (im Tor), Henrike (5), Janine (7/2), Lilli (6), Clara (1), Luzi (2), Maja, Enya (10), Luisa (2), Paulina 2. Quali-Runde am 8. Mai Die zweite Quali-Runde zur ÜBOL fand am Muttertag in Weilheim statt. Wie schon in der ersten Runde trafen wir somit auf die starken Weilheimerinnen. Wieder hatten wir große Probleme mit deren offensiver 3:3 – Abwehr. Obwohl wir uns viel mit und ohne Ball bewegten, kamen wir zu keinen klaren Torchancen. Die Gastgeberinnen waren sehr agil und hatten viel Zug zum Tor. So stand es schnell 4:0. Bis zur Halbzeit kamen wir etwas besser ins Spiel und konnten immerhin auf 5:2 verkürzen. Mit Umstellung unserer Abwehr kamen wir etwas besser ins Spiel. Doch Unkonzentriertheiten in der Abwehr, Fehlpässe im Angriff und diverse vergebenen Würfe waren Grund für die letztlich klare 11:7 Auftakt-Niederlage. Zweiter Gegner war Pullach – eher ein Team auf Augenhöhe. Der Beginn war deutlich besser. Die Führung wechselte hin und her. Bis zum 3:3 konnte sich kein Team absetzen. Wiedermal machten uns Zuordnungsfehler in der Abwehr um den verdienten Lohn. Zu zögerlich agierten wir und machten es den körperlich überlegenen Pullacherinnen zu einfach. So konnten diese bis zur Pause mit 5:3 in Führung gehen. Für die 2. Hälfte nahmen wir uns deutlich mehr Bewegung im Angriff, konzentrierte Torabschlüsse und deutlich aggressiveres Abwehrverhalten vor. Doch leider konnten wir das weiterhin nicht wirklich umsetzen und so konnte Pullach auf 7:3, 9:4 davon ziehen. Wieder fanden wir zu wenige Lösungen gegen die sehr offensive 1:5 Abwehr der Gegner. Beim Einlaufen stimmte oft das Timing nicht, die Kreisanspiele waren zu vorher sehbar. Dabei zeigten die Weßlingerinnen immer wieder, dass sie es deutlich besser können. Doch eine Wende im Spiel schafften wir nicht mehr. So verloren wir auch das 2. Spiel – mit 13:7. So kam es zum entscheidenden Spiel um den Einzug in die ÜBOL gegen unseren Nachbarn aus Gauting. Voll motiviert dieses Spiel auf jeden Fall gewinnen zu wollen, gingen die Mädels das Spiel an. Doch leider wurden die Mädels für ihren Einsatz nicht belohnt. Wieder Abstimmungsprobleme in der Abwehr, zu körperloses Agieren wurden prompt mit Gegentoren bestraft (0:3). Im Angriff stimmten das Timing und das Zusammenspiel nicht, so fiel uns auch wieder das Torewerfen schwer. Zur Halbzeit lagen wir schon mit 1:6 zurück. Die Mädels kämpften und probierten viel, wurden aber selten für ihren Aufwand belohnt. Die schwache Torausbeute, aber auch die großen Abwehrprobleme sorgen für eine klare 4:13 Niederlage. Somit war vor dem letzten Spiel gegen die souveränen Turniersieger aus Schwabmünchen klar, dass wir kommende Saison in der Bezirksliga spielen werden. Was mit der sehr jungen Mannschaft sicherlich kein Fehler ist. Ohne jeglichen Druck spielten die Weßlingerinnen auch gleich viel lockerer. Das Lächeln kehrte zurück, als wir gegen den haushohen Favoriten sogar mit 1:0 in Führung gehen konnten. Gegen die technisch, taktisch und auch körperlich überlegenen Gegnerinnen, gaben die Weßlingerinnen noch mal alles was nach dem langen Turniertag noch drin war. Unser Rückzugsverhalten gegen die pfeilschnellen Schwabmünchnerinnen war sehr gut. Und Vroni im Tor zeigte eine Glanzparade nach der anderen. Kurz vor der Pause lagen wir nur mit 2:3 zurück. Auch zu Beginn der letzten Halbzeit hielten wir den Rückstand mit 2 Toren in Grenzen. Doch in den letzen Minuten ging uns dann etwas die Kraft und Konzentration gegen die körperlich hart verteidigenden Favoriten aus, so dass wir noch einige Konter kassierten und den druckvollen Angriffen nicht mehr standhalten konnten. So endete das letzte Spiel mit 3:12. Im Laufe des Turniers hat sich gezeigt, dass die sehr junge Weßlinger Mannschaft viel Ehrgeiz und Potential hat. Aber der Sprung in die B-Jugend ist taktisch und körperlich doch recht groß. Da wir nur 2 Spielerinnen vom älteren Jahrgang und auch 5 C-Jugendliche im Kader haben, braucht es einfach noch etwas Zeit, bis sich alle an die Spielweise gewöhnen. Es spielten: Vroni (im Tor), Henrike (2), Hannah (1), Anna (7), Hannah, Luzi (5/1), Lilli (2), Maja (1), Carolin (1), Luisa (2), Paulina
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