10.11.2017

TV Waltenhofen – SC Weßling
24:30 (9:17)


Die Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt. Bereits Tage zuvor wurden sich die Köpfe zerbrochen,  wie die Partie wohl ausgehen würde. Jeder hatte Angst, dass es das gleiche Debakel werden würde wie beim letzten Mal. Mit einer voll besetzten Bank und einer ganzen Hand voll Zuschauern machten wir uns auf den Weg ins Allgäu.

Das Spiel begann und die Weßlingerinnen waren von der ersten Sekunde an mit voller Konzentration dabei. Trotzdem schafften es die Gegner, innerhalb der ersten zwei Minuten, eine 2:0 Führung zu erzielen. Voller Körpereinsatz wurde von allen verlangt, es wurde sehr schnell gespielt, der Wechsel von Abwehr in den Angriff dauert meist nur eine halbe Minute. Nach kurzer Zeit war der Rückstand aufgeholt. Waltenhofen schaffte zwar bis zum 5:5 immer wieder ein Unentschieden, doch dann begann das Spiel der Weßlinger. In Ihrer bisher besten Halbzeit schafften es die Gäste die Führung stetig auszubauen. Auch die vielen Siebenmeter halfen der Heimmannschaft nicht weiter. Die Abwehr stand Felsenfest und nur wenige Schüsse kamen ungebremst aufs Tor geflogen. Zur Halbzeit hieß es dann 9:17 für den SC Weßling. Die Euphorie war groß und auch Andras konnte seine Mannschaft für diese Erfolgreiche Hälfte nur loben.

Etwas zu sehr beflügelt von den ersten 30 Minuten begann die zweite Halbzeit. Den Weßlingerinnen fehlte es in den Anfangsphasen der zweiten Hälfte an fast allem. Die Bälle im Angriff wurden leichtfertig vergeben, in der Abwehr fehlte es an Absprache und auch die Torfrau hatte ihre Mühe mit den Bällen der Gegnerinnen. Nach 16 Minuten war der Abstand dann auf nur noch ein Tor geschrumpft.

Plötzlich legte es einen Schalter um und das Blatt wendete sich wieder zum Guten. Die kurze Ansprache in der Auszeit hatte ihre Wirkung gezeigt, nach einigen Minuten konnten die guten Tipps vom Weßlinger Trainer umgesetzt werden.

Somit konnte die Führung wieder ausgebaut werden und auch die Jüngeren bekamen ihre Spielzeit. Nach dem Schlusssignal war die Freude groß. Weßling gewann die Partie mit 24:30 und feierte sich ausgiebig.

Mit dem Sieg in der Tasche wurde die Heimreise angetreten, immerhin ging es bereits am nächsten Tag mit dem nächsten Spiel gegen Ottobeuren weiter.

Es spielten: Annika, Vroni, Maria, Hannah, Anni, Kathi, Janine Schmid, Nathalie, Verena, Hedwig, Antonia, Julia, Enya

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