19.01.2013

Heimspiel am 19.01.2013 gegen TSV Partenkirchen
20:16 (9:11)

Mit der „Weisheit“ im Hinterkopf, dass man als Tabellendritter gegen den Tabellenletzten eigentlich nur verlieren kann, stellten wir beim ersten Heimspiel im Neuen Jahr gleich unter Beweis, dass alles andere auch höchst schwierig ist. Gottseidank nahm es dann doch noch ein gutes Ende, wobei wir wohl unseren Zuschauern wieder einiges zumuteten.

Beinahe ängstlich und zurückhaltend starteten wir in die Partie, und ließen Partenkirchen erst mal Zeit und Ruhe, gut ins Spiel zu kommen. So war es bis zum 3:3 ein offenes Spiel. Spätestens in diesem Moment wurde wohl allen, die auf dem Spielfeld standen bewusst, dass diese Begegnung kein Selbstläufer werden würde. Somit verloren wir endgültig den Faden, spielten mit zahlreichen technischen Fehlern den Werdenfelserinnen etliche Bälle in die Hände und ermöglichten ihnen einige Kontertore. Auch im Abwehrverbund lernten wir, dass man mit immerwieder gleichen Angriffsaktionen durchaus erfolgreich zum Torabschluss kommen kann, sofern die Abwehr etwas schwerfällig auf den Füßen ist. Zwischenstände folglich 3:6, 4:8,7:11. Erst kurz vor der Pause fingen wir uns wieder etwas und endlich konnten wir unsere Tempogegenstöße erfolgreich zu Ende spielen und uns somit zur Halbzeit auf ein 9:11 heranarbeiten.

Mit dem Start in den zweiten Durchgang schafften wir es dann aber doch, die schlechten „Erlebnisse“ aus der ersten Halbzeit hinter uns zu lassen. Das Tempo hielten wir hoch, standen defensiver in der Abwehr und konnten uns so langsam eine Führung erarbeiten (12:11, 12:12, 14:13). Partenkirchen scheiterte nun mit den immer gleichen Aktionen (siehe Halbzeit 1) an der Abwehr und bekam im Angriff besonders Vroni W., die den Frust des ersten Durchgangs nun in Tore verwandelte, kaum in den Griff. So gaben wir dann den Mitte der zweiten Halbzeit erarbeiteten 2-3-Tore-Vorsprung (Zwischenstand 18:16) nicht mehr aus der Hand und konnten doch noch 2 Punkte für uns verbuchen.

So werden wir versuchen, aus diesem unansehnlichen Spiel für die Zukunft zu lernen: Man kann gegen die Tabellenhinteren durchaus gewinnen, auch wenn es nicht immer ein schön anzusehendes Spiel wird. Zudem schafften wir es ja auch das Spiel nach langem Rückstand noch zu drehen. Zwei Punkte konnten wir für uns verbuchen und damit Tabellenplatz 3 verteidigen. Wie es dazu kam haken wir (hoffentlich) schnell ab.

Es spielten: Laura im Tor, Vroni W. (8), Vroni J. (1), Amelie (4/2), Beate (1), Julia (1), Anti (1), Anna (1), Hannah (2), Verena (1), Dani, Michi, Conny

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