15.01.2017

HSG Isar-Loisach – SC Weßling
23:24 (13:14)


Am Sonntag, den 15.1. waren wir zu Gast bei der HSG Isar-Loisach. Von Anfang an war klar, dass wir die Isar-Loisacherinnen nicht unterschätzen dürfen. Die HSG ging gleich in Führung (1:0), doch wir glichen sofort aus. Es war ein reges Hin und Her. (1:1, 1:2, 2:2, 2:3, 3:3), die Gastgeberinnen standen in der Abwehr sehr kompakt und wir mussten uns jedes Tor erkämpfen. Niemand konnte sich entscheidend absetzen, deshalb stand es zur Halbzeit nur 13:14 für uns.

Die Kabinenansprache in der Halbzeitpause schien gewirkt zu haben, denn wir konnten uns einen zwischenzeitlichen Vorsprung von 4 Toren erspielen. (13:17) Doch die Isartalerinnen gaben nicht auf und holten uns direkt wieder ein. (19:19) Man merkte uns die Winterpause noch ziemlich an. Als in der 59. Minute von der HSG der Ausgleich zum 23:23 geworfen wurde, hieß es für uns nochmal alles geben, um den Sieg einzufahren. Stattdessen verloren wir im Angriff unnötig den Ball und die HSGlerinnen bekamen noch einen 7-Meter zugesprochen. Gegen unsere Torfrau Annika hatten die Gastgeberinnen vor Allem bei Strafwürfen keine Chance und sie fischte auch diesen entscheidenden Wurf aus der Ecke. In den letzten 30 Sekunden schafften wir es nur, einen Freiwurf heraus zu spielen. Die SR unterbrachen das Spiel 5 Sekunden vor Schluss, doch irgendetwas stimmte mit der Uhr nicht und so lief die Zeit noch bis 59:59 weiter. Wir wussten, dass wir nur noch Zeit für einen Rückraumwurf hatten, um das Spiel für uns zu entscheiden. Pünktlich vor der Schlusssirene, ballerte Vroni den Ball über die Torlinie und holte uns somit den verdienten 23:24 Sieg.

Die Verantwortlichen der HSG waren sichtlich erzürnt und es entstanden heißen Diskussionen. Der Trainer des Heimvereins konnte kaum zurück gehalten werden und er ließ seiner Wut verbal freien Lauf. Die Gegner waren der Meinung: „Es ist quasi unmöglich innerhalb 1 Sekunde den Freiwurf inkl. Pass zur Mitspielerin auszuführen, hochzuspringen und den Ball in vollen Umfang hinter die Torlinie zu werfen.“ Da wir dies aber geschafft haben, ist es anscheinend doch möglich. Die HSG/SVP legt nun beim BHV Einspruch ein, ob dieser Erfolg haben wird ist jedoch fraglich.

Es spielten: Annika Bolkart (Tor), Vroni Wastian, Maria Hausmann, Hannah Wastian, Mirjam Heimerl, Amelie Haidt, Chrissi Blüml, Kathi Wastian, Verena Hadek, Hedwig Wastian, Antonia Bühringer, Julia Heitzer, Patricia Hauser, Enya Kweta

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