27.11.2016

TSV Mindelheim – SC Weßling
9:32 (8:14)

27.11.2016, an diesem Tag machten wir uns bereits früh auf den Weg nach Mindelheim. 14 Uhr ist für unsere Damenmannschaft eine ungewöhnliche Spielzeit.
Bereits in den Autos wurde viel spekuliert, wer von den Mindelheimerinnen spielen wird. Der Gegner ist für uns Weßlinger kein Unbekannter und war bereits in den vergangenen Jahren immer eine harte Nuss. Besonders bei der Torhüterin neigen wir dazu sie am Anfang etwas warm zu schießen.

Vom ersten Anpfiff an, hatten wir einen guten Lauf. Schnell gingen wir mit 0:1 in Führung. Diesen kleinen Vorsprung konnten wir ausbauen, bis zum 0:3. Ab diesem Zeitpunkt nutzten die Gegner die etwas schwächelnde linke Abwehrseite von uns aus und kamen bis auf 3:4 an uns ran.

Trotz einiger guter Angriffsaktionen, bei denen Andras schon nach Hause gehen wollte, scheiterten wir, wie schon so oft, an der Mindelheimer Torwartin.
Bis zur Halbzeitpause bauten wir unser Führung noch bis zum 8:14 aus. In der Kabine waren wir dann alle nicht so zufrieden mit uns. Das Ergebnis hätte viel deutlicher ausfallen können. Die einzige Spielerin mit der der Trainer zufrieden war, war Julia Heitzer. Diese hatte am Sonntag einen wirklich guten Tag, sowohl im Angriff, wie auch in der Abwehr.

Nach Beginn der zweiten Hälfte wurde klar. Ganz so einfach wie der erste Teil der Partie würde es nicht werden. Die ersten beiden Treffer konnten die Gegner für sich erzielen. Die Abwehrfehler, die in der ersten Halbzeit die linke Seite zu verbuchen hatte, passierten jetzt auf der rechten Seite. Auch sonst schlichen sich einige Leichtsinnsfehler ein und oftmals fand der Ball den Weg zur gegnerischen Hand.

Zu bemängeln ist bestimmt auch unsere 7m Ausbeute, von sechs konnten wir nur drei verwandeln. Würde man nur die zweite Halbzeit betrachten hätten, wir diese 10:10 unentschieden gespielt. Gott sei Dank geht ein Spiel immer 60 Minuten und so konnten wir die Partie relativ deutlich mit 19:24 gewinnen.

Bei der Spielnachbesprechung wurde uns zwar schon der ein oder andere Fehler gesagt, doch plötzlich hörte Andras zu reden auf und meinte nur, dass er eigentlich nicht zu viel schimpfen darf, weil wir ja immer noch ungeschlagen an der Tabellenspitze stehen.
Für einen kleinen Teil ging es weiter nach Weilheim, da dort unsere zweite Mannschaft spielte. Dieses Spiel, war sicher keine Glanzleistung. Spaß hatten wir trotzdem.

Es spielten: Annika, Vroni, Maria, Hannah, Miriam, Amelie, Chrissi, Verena, Hedwig, Luise, Antonia, Julia, Patricia, Enya, Kathi (emotionaler Beistand, danke fürs mitfahren!)

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