03.03.2018

SC Weßling – Eichenauer SV

18:17 (6:12)

Am Wochenende stand uns das Rückspiel gegen den SV Eichenau ins Haus. Die Anspannung in der Mannschaft war groß. Keiner hatte die Niederlage aus dem Hinspiel vergessen. Damals hatten wir große Schwierigkeiten mit der offensiven Abwehr und den teils unfairen Fans der Gegner, die jede Aktion von unserer Mannschaft mit Pfiffen begleiteten.

Dieses Mal sollte alles besser werden. Die Woche davor stand allerdings unter keinem guten Stern. Die Trainingsbeteiligung war nicht im Sinne unseres Trainers, da viele Damen mit Krankheit zu kämpfen hatten oder aus anderen Gründen verhindert waren.

Am Samstag war Andras von Anfang an sehr nervös und versuchte die Mannschaft bereits beim Aufwärmen zu pushen. Nur der Funke wollte nicht so recht überspringen. Eventuell lag es auch am ungewohnten Kader. Neben den verletzen Rechts Außen fehlte auch im Rückraum Maria Hausmann und Antonia Bühringer. Daher hieß es genau auf dieser Position, durchhalten!

Die erste Halbzeit begann katastrophal. Alles was sich die Mannschaft vorgenommen hatte, schien wie vergessen. Dagegen spielte Eichenau hoch konzentriert und mit vielen Ideen im Angriff. Weßling fiel auf fast jeden Spielzug rein, obwohl das Angriffspiel ja eigentlich bekannt war. Hinzu kam auch noch Pech und so fanden die unmöglichsten Bälle ihren Weg ins Tor der Weßlingerinnen. Nach zehn Minuten stand es bereits 1:8. Kurz zuvor hatte Andras bereits ein Time Out genommen, um seine Mannschaft wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Doch wollte dies alles nichts helfen. Zur Halbzeit schaffte es Weßling gerade einmal auf 6:12 zu verkürzen und Eichenau spielte bis dahin munter auf.

Die Ansprache in der Kabine war alles andere als positiv. Es wurde eindeutig die schlechteste Halbzeit der laufenden Saison abgeliefert. So war die Tabellenspitze in weite Ferne gerückt und konnte auch kein Ziel mehr sein, das war allen klar. Doch sollten nun die Worte aus der Halbzeit ihre Wirkung zeigen und alles in der zweiten Hälfte verändern. Ziel war es 10 Tore mehr als die Eichenauerinnen zu werfen.

Bereits nach dem Anpfiff konnte man erkennen, dass die Motivation und die Angriffslust zurückgekehrt waren. Auch merkte man, dass Eichenau ihr Spiel aus der ersten Halbzeit nicht aufrechterhalten konnten. Das Spiel gewann aus Sicht von Weßling an Leichtigkeit zurück. Es kam einem so vor, als hätte Eichenau seine Kraft und Ausdauer in der Kabine gelassen. Bereits nach 10 Minuten in der zweiten Halbzeit stand es 14:14. Doch ganz wollten sich die Eichenauer nicht geschlagen geben. Sie kämpften, obwohl man klar merkte, dass die Weßlingerinnen nun gewinnen wollten. Weßling war lange in Führung.

Bis kurz vor Schluss als die Eichenauerinnen einen 7m zugesprochen bekamen und zum 17:17 ausgleichen konnten. Aber der Siegeswille war nun so groß, dass man das Spiel noch glücklich mit 18:17 gewinnen konnte. Ein so spannendes und nerven- aufreibendes Spiel war an diesem Tag nicht geplant und kommt auch hoffentlich so schnell nicht mehr vor.

Es spielten: Annika, Vroni, Hannah, Anni, Amelie, Chrissi, Janine Schn., Verena, Hedwig, Patricia, Kathi, Enya

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